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Hochzeitseinladungen – So gelingt es

Um Einladung wird gebeten – so gelingt die Hochzeitseinladung

Die Hochzeit ist der Tag der Tage, der schönste Tag im Leben und eine unvergessliche Feier mit Freunden und Familie – damit das auch wirklich gelingt, steht aber nicht nur der Tag der Hochzeit im Blickpunkt, sondern auch die monatelange Vorbereitung.
Ein wichtiger Aspekt, um alle gewünschten Gäste zur Feier zu lotsen, sind dabei die Einladungen. Heute widmen wir uns allen Regeln rund um die Einladungen, geben Tipps zum Inhalt und zum Design der Hochzeitseinladungen.

Beginnen wir mit der Vorplanung – auch Einladungen schreiben ist nicht so einfach…

Bereits bevor überhaupt ein Gedanke an Hochzeitskarten verschwendet werden sollte, müssen einige grundsätzliche Fragen zur Hochzeit geklärt sein. Ohne die passende Hochzeitslocation für den Märchentag schließlich, steht nicht einmal die Zahl der Gäste fest, die überhaupt eingeladen werden können.
Und auch wenn die Location gebucht ist, beginnt erst einmal das kleinteilige Auflisten aller zu vergebenden und zu füllenden Plätze. Das kann dann ganz klassisch mit Liste geschehen oder modern mit der Excel-Tabelle: in beiden Fällen ist es aber eine größere Aufgabe für den künftigen Bräutigam und die Braut in spe. Die Planung ist nicht nur logistisch komplex, sondern bietet auch Konfliktpotential. Denn hier wird nicht nur entschieden, wer unbedingt auf die Hochzeit kommen muss, sondern auch aussortiert.
Gerade bei einer Feier im kleinen Rahmen fällt es oft schwierig, die Gäste bereits im Vorfeld auszuwählen. Auf größeren Feiern dagegen können mehr Freunde und entfernte Familienmitglieder eingeladen werden, aber entspricht dies immer den Wünschen aller Beteiligten?
Feste Regeln und Etikette gibt es hierbei nicht, vielmehr muss das Paar gemeinsam mal leichte, mal schwere Entscheidungen treffen. Die einzige wirklich feste Regel bezieht sich auf Paare, denn diese werden auf der Hochzeit immer gemeinsam eingeladen.

Einladungen, Karten und Design: Auch aufs Äußere kommt es an

Hochzeitseinladungen sind nicht einfach nur ein Stück Pappe aus der Drogerie, sondern für das Paar und alle geladenen Gäste eine wertvolle Erinnerung. Auch im Hochzeitsalbum finden sie häufig einen Platz und die Eltern bewahren die Einladungen natürlich auch nur zu gerne auf.
Entsprechend viel Mühe muss im Design dieser kleinen Kunstwerke stecken, die nicht nur hübsch, ansehnlich und hochwertig sein sollen, sondern im Idealfall bereits Bände über die bevorstehende Feier sprechen.
Findet die Trauung etwa in kleiner Runde auf Sizilien statt, so sollte die Karte bereits das mediterrane Flair der Insel reflektieren. Wird die Feier eine thematische Farbgebung haben? Findet sie im Freien inmitten frühlingshafter Grüntöne statt? Oder zeigt die Karte auf liebevolle Art und Weise die Reise des Brautpaares?
Auch thematisch kann und soll das Design den Gästen bereits ein Hinweis auf die bevorstehende Feier sein. Eine einfach gehaltene Karte mit zeitlosem Stil offenbart bereits auf den ersten Blick eine gediegen klassische Feier in Schwarz und Weiß, freche Farben und Schriftarten im Country und Western-Stil hingegen wecken bereits den Appetit aufs Barbecue.
Pauschale Regeln zum Design gibt es nicht und diese Freiheit in der Gestaltung ist auch gut, denn schließlich soll jedes Brautpaar die passende Einladung verschicken können. Lediglich einige Orientierungshilfen beim Design sind zu beachten.
So sollte die Karte nicht zu hohe Textanteile beinhalten, der Text sollte nicht zu kleinteilig gedruckt sein und bei der Auswahl der Schriftarten und Farben gilt die Maxime des Bauhaus – weniger ist mehr. Schließlich sollen Gäste die wichtigsten Inhalte mit wenigen Blicken erfassen können.
Während Grafiken auf der Hochzeitskarte in der Regel immer eine gute Figur machen, gilt bei Fotos etwas mehr Obacht. Nicht jedes Papier ist gleich gut dafür geeignet, Fotos abzubilden. Hochwertige, grobzellige Papiere sind oft dafür nicht geeignet – generell stören Fotos häufig den Gesamteindruck der Karte.
Farblich liegen derzeit gedeckte, pastellige Töne voll im Trend bei den Karten. Das Weiß der Einladungskarten ist leicht gedeckt, natürliche Brauntöne mischen sich mit Farben im Retroschick; letztlich aber bleiben Design und Farbwahl Geschmackssache.
Bei einer so persönlichen Angelegenheit wie der Hochzeitseinladung lohnt es sich natürlich, die Karten von Grund auf selber zu gestalten und diese farblich und mit Designelementen nach Wunsch zu entwerfen. Auf www.meine-kartenmanufaktur.de können Paare etwa ganz einfach mit Vorlagen arbeiten oder aber ganz frei gestalte. Da ich ja immer wieder auf der Suche nach Erleichterungen bei der Planung von dem großen Tag bin, bin ich auf meine Kartenmanufaktur gestoßen.

So wird bereits die Gestaltung der Hochzeitskarte zu einer persönlichen Angelegenheit.
Die Einladungen können dann ganz bequem online nach hause bestellt werden. Wer in der Druckerei Karten in Auftrag gibt, bekommt zwar ein taktiles Gefühl für das Material der Karten, aber häufig ist der Ablauf und die Abwicklung stressiger.
Technisch und logistisch sollten rund 20% mehr Einladungen bestellt werden als Gäste auf er Hochzeit erscheinen. Auf der einen oder anderen Karte landet sicher ein Fleck Kaffee (oder Rotwein), der Bräutigam verschreibt sich beim Namen oder es müssen eben doch noch Gäste eingeladen werden.
Bei einer Hochzeit in der Umgebung, im Umland oder in der Heimatstadt sollten die Gäste die Einladungen etwa vier bis sechs Monate vor der Feier erhalten. Dies gibt nicht nur den Gästen, sondern auch dem Brautpaar genug Zeit, zu planen.
Wird im Ausland oder in der Ferne gefeiert, dann müssen die Karten entsprechend früher versandt werden, damit alle Gäste sich um die Anreise kümmern können.
Und natürlich spricht nichts dagegen, Gäste bereits vor dem Versand der Einladung informell über Datum und Anlass zu informieren. Schließlich leben wir in digitalen Zeiten.

Inhaltliche Vorgaben – Das gehört unbedingt auf die Einladung

Bei aller Freiheit in der Gestaltung, sitzt das Korsett für den Inhalt der Karten ein wenig enger. Einige grundsätzliche Informationen gehören dabei zwingend auf eine Hochzeitseinladung, hierzu zählen: Name des Hochzeitsgastes (oder Paares), der Name des Brautpaares, der Hochzeitstag in Wochentag und Datum, die Uhrzeit, die Location (ggf. bereits mit Anreisebeschreibung oder Karte), der Dresscode und natürlich die Antwortkarte – denn um Antwort wird bei Hochzeitseinladungen immer gebeten.
Und auch wegen dieses strengen Inhalts sind Grafiken, frische Farben oder eine handschriftliche Note so wichtig, um einen lockeren und menschlichen Kontrast zu schaffen.
Wie bei allen wichtigen Dokumenten gilt natürlich auch für die Hochzeitseinladung, diese mehrfach Korrektur zu lesen und am besten von unabhängigen Augen noch einmal kontrollieren zu lassen.
Sind dann schließlich Texte und Bilder auf Kurs gebracht, steht die Gästeliste, dann folgt noch ein Abend, an dem Kuverts beschriftet und Briefmarken geklebt werden müssen. Aber dass sich all die Mühe gelohnt hat, zeigen dann spätestens die glücklichen Gesichter auf der Hochzeit. <3

Ihr Lieben, ich hoffe, die Erstellung der Einladungskarten fällt euch nun ein bisschen leichter 🙂

Bis zum Nächsten Mal,

 

xx

 

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