Hochzeit Allgemein

Was muss ich eigentlich?

Ihr Lieben, dieser Post liegt mir persönlich sehr am Herzen.

Immer wieder lese ich in diversen Hochzeitsgruppen auf Facebook oder unter Instagram Posts, dass so viel von euch erwartet wird und die Streitereien groß sind.


Es wird erwartet, dass Tante Inga, die ein einziges Mal per Billett zum Geburtstag gratuliert hat, eingeladen wird. Das Kleid muss weiss sein, schließlich „gehört sich das so“. Kinder müssen immer eingeladen werden, sonst ist man kinderfeindlich. Die Torte muss mindestens 3 Stöcke haben, „wie sieht das denn sonst aus“.

oder auch gelesen:

„Also das Buffet muss gut deftig sein, die Leut‘ sollen doch satt werden.“

„Also 1800€ für ein Kleid ausgeben ist doch kompletter Unsinn!“

„Die Kinder von xyv müssen die Blumenkinder sein, die sind doch sonst beleidigt.“

„Ihr müsst in der gleichen Kirche heiraten, wo die Cousine 10. Grades Berta geheiratet hat!“

„Ihr braucht diese Baumscheiben am Tisch nicht. Das merkt eh keiner.“

„Einen DJ braucht man nicht, früher hatten wir alles auf CD’s. Das kann ich dir auch machen.“

„Ihr seid doch erst seit einem Jahr zusammen“

„Wenn Denise zum Junggesellinnenabschied kommt, komm ich aber nicht.“


Das sind wirklich nur ein paar kleine Auszüge aus „Beschwerdepostings“. Immer mehr Bräute lassen sich von Schwiegermüttern, Müttern, Verwandten oder Freundinnen die ganze eigentlich so spannende Planungsphase schlecht reden.

Es ist so unglaublich schade und macht mich wirklich traurig, dass sich so viele die magische Stimmung VOR der Hochzeit schon vermiesen lassen.

Bitte haltet euch folgendes im Hinterkopf: 

Wendet euch von jedem ab, der euch die Hochzeitsfeier schon im Vorhinein zu neidig ist, wählt eure Worte bedacht und redet euch ab, welche Informationen ihr weiter gebt. Denn: Je weniger eure Bekannten un Verwandten von euren Planungen wissen, desto weniger können Sie euch eure Planungsphase vermiesen. Plant mit eurem Partner zusammen und „verrennt“ euch nicht in zu viel „wie gefällt das wohl den anderen“ sondern erinnert euch auch daran, warum ihr heiratet.

RICHTIG. Ihr heiratet nicht, weil es Tante Inge gerne so hätte. Ihr heiratet nicht, weil ihr endlich mal eine dreistöckige Torte haben wollt. Ihr heiratet nicht, damit ihr endlich mal ein „gscheides“ Essen auftischen könnt. Ihr heiratet auch nicht, damit Leo und Paula endlich mal Blumenkinder sein können. Ihr heiratet wahrscheinlich nicht, um Traditionen fort zu führen.

Ihr heiratet, weil euch das irgendwas in eurem Herzen sagt – Hey, das ist derjenige, mit dem ich für immer zusammen sein will. Der tut mir gut – Mit dem will ich in schlechten Zeiten am See sitzen, mit ’ner Flasche Wein und wissen, dass alles wieder gut wird. Egal wo wir sind, das ist der, bei dem ich mich zu Hause fühle. Und bei dem „Liebe“ eine komplett andere Bedeutung bekommen hat. ❤

Und an all‘ die, die „erst“ ein paar Monate oder Jahre zusammen sind und verlobt sind – Macht euch keinen Kopf, manchmal schafft ein Mensch in ein paar Monaten DAS, was andere in Jahren nicht geschafft haben.

Ich wünsche mir für euch, dass ihr Spaß an den Vorbereitungen zu eurer Hochzeit habt und von denen Abstand nehmt, die euch nichts gutes wollen oder außer Kritik nichts für euch übrig haben.

Habt noch einen fantastische Planungszeit ❤

Bis zum Nächsten Mal!

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3 Kommentare zu „Was muss ich eigentlich?

  1. PRIMA.!!! Du hast das richtig getroffen. Genauso denke ich auch wenn ich manche Berichte lesen…und doch… Nicht alle junge Paare haben genug Barmittel zur Verfügung. Die Wünschen sind gross, die beide haben auch grosse Familienangehörige, das Budget ist klein…also brauchen finanzielle Unterstützung….und damit kommen auch die Gedanken das Beste davon zu machen…aber immerhin…jeder soll selber wissen Dein Rat ist gut.
    Danke für die Zustellung,
    Zina Hess

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  2. Du sprichst mir aus der Seele!
    Wir haben den Fehler gemacht, ganz am Anfang in unserer naiven Begeisterung unsere Eltern zu früh nach ihrer Meinung zu fragen. Insbesondere bei der Wahl der Location und beim Essen hat das zu großen Differenzen geführt. Ich kenne sogar Paare die einige Freunde während der Planungsphase verloren haben, das scheint nicht ungewöhnlich. Problematisch wird es, wenn man auf das Geld der Verwandten angewiesen ist. Die sind nämlich oft der Meinung, dass sie sich so ein Mitspracherecht erkaufen können. Daher sind wir Verfechter der Überzeugung – lieber klein, dafür so wie es uns gefällt als groß und nicht nach unserem Geschmack.

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